So läuft ein Projekt bei mir ab — Schritt für Schritt.
Kein Rätselraten, keine bösen Überraschungen. So arbeite ich.
🗺️ · 6 min Lesezeit
Einer der häufigsten Gründe, warum Menschen keinen Entwickler beauftragen, ist nicht der Preis. Es ist die Angst vor dem Unbekannten. Was passiert, wenn ich zusage? Wie läuft das ab? Wann sehe ich etwas? Was wenn es mir nicht gefällt?
Ich kenne das. Als LKW-Fahrer habe ich oft mit Auftraggebern gearbeitet, die klare Abläufe wollten — und ich habe gelernt: Transparenz ist der beste Schutz vor Frust. Deshalb erkläre ich hier genau, wie ein Projekt bei mir abläuft.
Schritt 1: Das erste Gespräch (kostenlos)
Alles beginnt mit einem Gespräch. Per Telefon, Video-Call oder E-Mail — ganz wie es für Sie passt. Ich stelle Fragen, Sie erzählen von Ihrer Idee. Ich brauche keine fertige Spezifikation, keine technischen Kenntnisse von Ihrer Seite. Nur Ihre Idee und den Mut, sie auszusprechen.
In diesem Gespräch kläre ich:
- Was wollen Sie mit der App erreichen?
- Wer wird sie nutzen?
- Was ist das eine Problem, das sie lösen soll?
- Welches Budget steht zur Verfügung?
- Bis wann soll etwas fertig sein?
Das kostet nichts. Ich möchte verstehen, ob und wie ich helfen kann — bevor ich irgendetwas anbiete.
Schritt 2: Das Angebot
Nach dem ersten Gespräch erstelle ich ein schriftliches Angebot. Darin steht:
- Was genau gebaut wird (Funktionsumfang)
- Was nicht enthalten ist (Abgrenzung)
- Preis — fix, keine versteckten Extras
- Zeitplan mit groben Meilensteinen
- Zahlungsmodell (meist 50% bei Start, 50% bei Abnahme)
Sie bekommen das Angebot schriftlich, ohne Druck. Kein „Angebot gilt nur heute", keine Verkaufsgespräche. Lesen, nachdenken, fragen, entscheiden.
Schritt 3: Entwurf und erstes Feedback
Nach Auftragserteilung beginne ich mit dem Entwurf. Bei größeren Projekten zunächst als Klick-Prototyp oder einfaches Layout — damit Sie früh sehen, wo es hingeht, und Korrekturen noch einfach sind.
„Fehler früh zu finden ist zehnmal billiger als sie später zu korrigieren."
Sie geben Feedback. Ich passe an. Erst wenn das Grundgerüst sitzt, beginnt die eigentliche Entwicklung.
Schritt 4: Entwicklung
Ich entwickle in Sprints — kurze Abschnitte von 1-2 Wochen, nach denen Sie immer etwas Funktionierendes sehen. Kein monatelanges Schweigen, kein „ist fertig wenn's fertig ist".
Sie bekommen regelmäßige Updates, können testen und Feedback geben. Wenn sich im Prozess herausstellt, dass etwas besser anders gemacht werden sollte, sprechen wir darüber — offen und ohne Drama.
Schritt 5: Abnahme und Launch
Wenn alles fertig ist, übergebe ich die App zum Test. Sie klicken, probieren, versuchen Fehler zu finden. Alles was Sie finden, wird behoben — das ist Teil des vereinbarten Umfangs.
Erst wenn Sie zufrieden sind, geht die App live. Und der Rest der Rechnung wird fällig.
Schritt 6: Danach
Eine App ist keine einmalige Sache. Sie wird genutzt, verändert, erweitert. Auf Wunsch stehe ich auch nach dem Launch zur Verfügung — für Wartung, Updates oder neue Features. Das kann in einem monatlichen Wartungsvertrag oder nach Aufwand abgerechnet werden.
„Ich bin kein Entwickler, der nach dem Launch von der Bildfläche verschwindet."
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Frank Scholtys
55, gebürtiger Berliner, Web-App-Entwickler und Gründer von Ideenzuapps. Klare Abläufe, keine Überraschungen — das hat er als LKW-Fahrer gelernt und als Entwickler übernommen.
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